Father & Son – The Road und There Will Be Blood

The Road [DVD]; ca. 8 EuroBoys will be boys – So sind sie eben, die Jungs. Die Frage wie sich die Geschlechter auf filmischer Ebene inszenieren richtet sich in der Regel ja eher an die Frauen. Inwieweit sich eine starke oder selbstbewusste oder eigenbestimmte weibliche Persönlichkeit in einer Männerdomäne durchsetzen kann, sie aber trotzdem noch Mutter, Ehefrau und Geliebte bleiben kann. Der frauliche Kampf gegen männliche Dominanz kann wundervolle Leinwandabenteuer hervorbringen oder eben auch ganz mieserable. Ich selbst habe mich hier auch schon mit dem einem oder anderem Frauenfilm auseinandergesetzt – jetzt ist es aber mal Zeit für die Männer! Und da ich die Mütter dieses Jahr schon bedacht habe, sind jetzt die Väter dran.

Ab zu den Filmen!

Smooth Criminal – Sin Nombre und Tödliche Versprechen

Sin Nombre, Tödliche Versprechen

Die mitunter wohl größten Filmhelden sind an sich alles Verbrecher. Seit jeher sind Banditen, Ganoven und Gesetzlose der Inbegriff von Männlichkeit und Heroismus im Kino. Da erzähle ich keinem etwas Neues. Der Mythos der Mafia und des organisierten Verbrechens ist ganz klar durch die filmische Darstellung fest in den Köpfen des Publikums verankert. Jeder Kinogänger hat unmittelbar einen Charakter vor Augen: Marlon Brando, Al Pacino oder auch Jack Nicholson. Die legendären Gangsterbosse glänzen auf der Leinwand durch ein schier unergründbares Charisma, dem man sich nicht entziehen kann. Umso beeindruckender sind dahingehend Filme, denen es wiederum gelingt, diese Anziehungskraft zu durchbrechen und das kriminelle Wesen als das darzustellen, was es ist: böse und menschenverachtend. Hier soll auf zwei solcher Filme aus der jüngsten Zeit hingewiesen sein, die einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen haben.

Ab zu den Filmen!