Karneval / Fasching 2013 – Top 5 der Kostüme für Cineasten

FdK_Top FiveIch starte nun endlich auch mal ins neue Kinojahr und eröffne es mit einer neuen Top 5. Inspiriert von den jüngsten Oscar-Nominierungen und den bald anlaufenden Kino-Highlights des noch frischen Jahres, habe ich für das wieder anstehende Faschingstreiben meine cineastischen Kostüm-Trends zusammengestellt. Das Feedback zu meinem letztjährigem Karnevalsartikel war überraschend groß und daher habe ich mir dieses Mal noch ein bisschen mehr Mühe gegeben. Passend zu den jeweiligen Kostüm-Ideen habe ich entsprechende Einkaufstipps rausgesucht – für diejenigen, die das Ganze direkt umsetzen wollen. Einfach den Links in der jeweiligen Headline folgen! Die Auswahl unterlag wie zuvor den Kriterien der Aktualität, Originalität, Umsetzbarkeit und Frost-Tauglichkeit. Ich hoffe, für den ein oder anderen Narren ist etwas dabei und meine Trend-Nase hat den richtigen Riecher bewiesen.

Hier geht’s zu den Kostümen!

I’m No Good – Nine und Public Enemies

Nine [DVD], ca. 8 EuroHier ist es ziemlich ruhig geworden, ich gebe dem August die Schuld dafür. Es war auch für mich Urlaubszeit und der Ruf des Kinos verhallte am Ufer des sonnenbeschienenen Sees. Mit Ausnahme des neuen Batmans habe ich in den letzten Wochen kaum neue Filme gesehen und zu diesem Sommerblockbuster möchte ich mich nicht sofort auslassen, das überlasse ich für’s Erste den eingefleischten Christopher Nolan-Fans. Deshalb beschäftige ich mich heute mal mit den Filmen, die gut auf dem Papier und schlussendlich mies auf der Leinwand sind. Das ist die Art von Spielfilm, die dem Kinofreund tausend gute Gründe gibt, ihn anzusehen und trotzdem keine große Unterhaltungskunst bietet. Lasst mich das mal an zwei Beispielen deutlich machen.

Ab zu den Filmen!

Fight For Your Right – Mein linker Fuß und Ich bin Sam

Mein linker Fuß - Ich bin Sam; Warner Bros.

Manchmal braucht man Mutmacher. Filme, die einem beweisen, wie lebenswert das Leben doch sein kann, auch wenn es nicht den Anschein hat. Gut, dieses Paradigma könnte man jetzt auf eine sehr breite Masse an Hollywood-Dramen beziehen. Ich möchte heute aber auf die ultimativste Form der Mutmacher-Movies hinweisen. Nichts macht den Menschen so machtlos wie eine Krankheit. Nicht mehr Herr über den eigenen Körper zu sein und das Gefühl zu haben, nicht mehr am Leben teilhaben zu können – wie soll man sein Schicksal akzeptieren, wenn es manchmal so verdammt ungerecht zugeht? Das Kino hat auch dazu zwei wundervolle und sensible Geschichten parat, die wirklich bemerkenswert kämpferische Persönlichkeiten ehrt.

Ab zu den Filmen!

Father & Son – The Road und There Will Be Blood

The Road [DVD]; ca. 8 EuroBoys will be boys – So sind sie eben, die Jungs. Die Frage wie sich die Geschlechter auf filmischer Ebene inszenieren richtet sich in der Regel ja eher an die Frauen. Inwieweit sich eine starke oder selbstbewusste oder eigenbestimmte weibliche Persönlichkeit in einer Männerdomäne durchsetzen kann, sie aber trotzdem noch Mutter, Ehefrau und Geliebte bleiben kann. Der frauliche Kampf gegen männliche Dominanz kann wundervolle Leinwandabenteuer hervorbringen oder eben auch ganz mieserable. Ich selbst habe mich hier auch schon mit dem einem oder anderem Frauenfilm auseinandergesetzt – jetzt ist es aber mal Zeit für die Männer! Und da ich die Mütter dieses Jahr schon bedacht habe, sind jetzt die Väter dran.

Ab zu den Filmen!

Media Monday #50

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Pünktlich zum Jubiläum tauche ich wieder aus der Versenkung auf! Meine Geheimtipps sind wahrscheinlich keine Geheimtipps, aber dafür ehrliche Schmankerl.

1. Der Schauspieler Paul Bettany gefiel mir am besten in Dogville.

2. Regisseur Jim Sheridan hat mit Mein linker Fuß seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er in der Zusammenarbeit mit Daniel Day-Lewis seine größten Leinwand-Momente zaubern konnte und er in meinen Augen ein Meister des Familiendramas ist.

3. Die Schauspielerin Kristin Scott Thomas gefiel mir am besten in Die Affäre(Auch wenn ich mich mit dem französischen Kino in der Regel sehr schwer tue, ist diese Frau in diesem Film überaus sehenswert.)

4. Auf meiner ewigen Bestenliste in punkto Film stehen auf jeden Fall Drive. (Ein sehr aktuelles Exemplar, aber so spontan kommt mir eben sofort dieses Meisterwerk in den Sinn.)

5. Wohingegen ich mir Kindsköpfe allerhöchstens unter Gewaltanwendung noch einmal ansehen würde. (Adam Sandler bleibt für mich Hass-Objekt Nr. 1.)

6. Oder braucht noch jemand eine Buch-Empfehlung? Da fiele mir spontan Fever Pitch von Nick Hornby ein, weil es den Fußball-Irrsinn so schön erträglich macht.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Der fremde Sohn und der war bewegendes Kriminalkino, weil Angelina Jolie endlich mal ihre weiche Seite nach außen kehrt.