I’m No Good – Nine und Public Enemies

Nine [DVD], ca. 8 EuroHier ist es ziemlich ruhig geworden, ich gebe dem August die Schuld dafür. Es war auch für mich Urlaubszeit und der Ruf des Kinos verhallte am Ufer des sonnenbeschienenen Sees. Mit Ausnahme des neuen Batmans habe ich in den letzten Wochen kaum neue Filme gesehen und zu diesem Sommerblockbuster möchte ich mich nicht sofort auslassen, das überlasse ich für’s Erste den eingefleischten Christopher Nolan-Fans. Deshalb beschäftige ich mich heute mal mit den Filmen, die gut auf dem Papier und schlussendlich mies auf der Leinwand sind. Das ist die Art von Spielfilm, die dem Kinofreund tausend gute Gründe gibt, ihn anzusehen und trotzdem keine große Unterhaltungskunst bietet. Lasst mich das mal an zwei Beispielen deutlich machen.

Ab zu den Filmen!

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Poison Whiskey – Die Spur des Falken und Vertigo

Die Spur des Falken; Warner Bros. - Vertigo; ColumbiaDer Mittwoch steht seit diesem Semester im Zeichen des Verbrechens. Ich nehme diesen Sommer mit großer Freude an einem Filmseminar zum Thema Detektivfilm teil und möchte meine neu gewonnenen Eindrücke natürlich hier gleich weitergeben. Warum nicht aus dem Vollem schöpfen und den akademischen Input ins Internet streuen? Bevor ich also heute noch zur nächsten Sitzung weiterziehe, präsentiere ich euch hier die ersten beiden Filme aus besagtem Kriminalfilm-Genre. Ich habe mich für die Werke mit den bisher heißesten Diskussionen entschlossen.

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Welcome To The Jungle – City of God und Viva Riva

City of God - DVD; ca. 15 EuroEs ist diese Woche mal wieder Zeit für einen Gang ins Kino, findet ihr nicht? Ich bin in letzter Zeit tatsächlich mal wieder häufiger dazu gekommen, die große Leinwand zu genießen und hab dabei wieder den Charme des kleinen, gammeligen Dorfkinos entdeckt. Denn genau dort entdecke ich meist die Filme, die mir ganz besonders in Erinnerung bleiben und ans Herz wachsen. Das kann an den Umständen des Kinoabends liegen (z.B. beim ersten Date) oder eben an dem Film selber, der einen ganz unerwartet in den Kinosessel drückt. Unerwartet deshalb, weil sich in den kleinsten Kinosälen die aufregendsten und exotischsten Geschichten verbergen können. Auf genau solche Filme möchte ich heute zu sprechen komme und dabei gleich noch einen Kinotipp für die Woche an euch weitergeben.

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Smooth Criminal – Sin Nombre und Tödliche Versprechen

Sin Nombre, Tödliche Versprechen

Die mitunter wohl größten Filmhelden sind an sich alles Verbrecher. Seit jeher sind Banditen, Ganoven und Gesetzlose der Inbegriff von Männlichkeit und Heroismus im Kino. Da erzähle ich keinem etwas Neues. Der Mythos der Mafia und des organisierten Verbrechens ist ganz klar durch die filmische Darstellung fest in den Köpfen des Publikums verankert. Jeder Kinogänger hat unmittelbar einen Charakter vor Augen: Marlon Brando, Al Pacino oder auch Jack Nicholson. Die legendären Gangsterbosse glänzen auf der Leinwand durch ein schier unergründbares Charisma, dem man sich nicht entziehen kann. Umso beeindruckender sind dahingehend Filme, denen es wiederum gelingt, diese Anziehungskraft zu durchbrechen und das kriminelle Wesen als das darzustellen, was es ist: böse und menschenverachtend. Hier soll auf zwei solcher Filme aus der jüngsten Zeit hingewiesen sein, die einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen haben.

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Let It Snow – Das Ding und Fargo

Das DingNach einer ausschweifenden Weihnachtsfeier, von der ich mich erst noch kurieren musste, bin ich heute wieder bereit für neue Filmbesprechungen. Wobei das Wetter so ziemlich meinem körperlichen Zustand entspricht: Grau, matschig, nass. Tief Joachim vermiest einem ganz schön die Laune. Der Countdown läuft – nur noch eine Woche und es ist so gar nicht festlich draußen. Wo ist die Kälte, wo ist der Schnee? Nicht nur für Wintersportler ein grausamer Zustand, auch für mich immer wieder eine Qual bei gemütlichen 6°C Grad über den Weihnachtsmarkt zu laufen. Kein Knirschen unter den Stiefel, keine kalte Nase, keine Stimmung. Wie ätzend. Da kann mal wieder nur das Kino helfen. Hier meine beiden Favoriten für Zu- warme-Wintertage.

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Alle Jahre Wieder – Bad Santa und Langer Samstag

Bad SantaHiermit setze ich jetzt den wirklich ersten Startschuss der cineastischen Lebensberatung und die erste Frage, die ich an das Kino richte, soll lauten: Wie überlebe ich den Weihnachtswahnsinn? Da ich meinen Blog nun mal zwei Wochen vor dem großen Fest starte, soll das erste Thema auch gleich passend sein. Es gibt ganz klar mehr als genug Weihnachtsfilme, die uns jeden Dezember wieder begegnen und dabei hat garantiert jeder seinen ganz persönlichen Liebling. Ich möchte aber besonders auf zwei Filme aufmerksam machen, die man sich am besten direkt nach dem samstäglichen Adventsshopping anschaut. Nichts gegen den kleinen Lord, aber manchmal muss eben ein Bad Santa sein.

Ab zu den Filmen!