Trick or Treat: Das Halloween Nasch-Stöckchen mit gruseligem Film-Tipp

Zur schaurigen Jahreszeit lasse auch ich es mir natürlich nicht nehmen einen Abstecher in das Horror-Genre zu unternehmen. Halloween steht fast schon vor der Tür und dieser (Nicht-) Feiertag steht für zwei wichtige Komponenten eines gelungen Filmabends: Adrenalin-Kino und übermäßiger Zuckerkonsum. Zu keinem anderem Tag kann man als Horrorfan seine sonst zimperlichen Freunde dazu nötigen, sich endlich mal wieder der Gefahr einer schlaflosen Nacht auszusetzen und einen Gruselfilm anzusehen. Das muss schamlos ausgenutzt werden! Zuvor gilt es aber nach längerer Zeit mal wieder ein Stöckchen aufzufangen, diesmal von Intergalactic Ape-Man. Denn bevor der Abend des Schreckens losgehen kann, müssen bekanntlich erstmal die Süßigkeiten-Vorräte aufgestockt werden. In Vorbereitung auf nächste Woche stelle ich mich sehr gerne den 13 leckeren Fragen zum Thema Süßes 0der Saures.

1. Trick or Treat?
Bist du auf Halloween vorbereitet, gibst du etwas ab oder verteidigst du deine Nasch-Vorräte immer bis aufs Blut?

Ich bin genauso so vorbereitet wie jedes Jahr: Ein paar Tage vorher decke ich mich schon mit allerlei Mini-Knabbereien und Süßkram ein, denn in der Nachbarschaft gibt es wirklich eine sehr aktive Kinderschar, mit der zu rechnen ist. Allerdings werden diese Vorräte IMMER von den weiteren Bewohner des Hauses gefunden und sind pünktlich vor Halloween wieder geschrumpft, so dass ich am 31.10. immer nochmal schnell was holen muss. The same procedure … sozusagen.

2. Popcorn: Salzig oder süß?
Eine grundsätzliche Glaubensfrage.

Da bekenne ich mich nicht, denn ich gehöre zu der Sorte, die sich nie selbst Popcorn kauft oder macht. Ich greife immer bei meinem Nachbarn in die Schüssel und der darf dann entscheiden. Es lebe das Schnorrertum!

3. Nachos oder Popcorn?
In fast jedem Minikino versucht man inzwischen irgendwie die Alternative Nachos statt Popcorn anzubieten. Wie entscheidest du dich?

In der Regel sind es bei mir doch Nachos, wobei es auf die angebotenen Dips dazu ankommt. Ist ein leckerer Käse-Dip oder sogar Guacamole dabei, bin ich immer für Nachos zu haben. Wobei für mich im Kino auch das typische Eis-Konfekt dazu gehört – als süße Alternative.

4. Chips oder Schokolade?
Anders als Nachos oder Popcorn ist diese Frage an Halloween, im Kino, auf Parties oder der heimischen Couch aktuell, seit es Kartoffelchips gibt. Darf es lieber süß oder deftig sein?

Puh, das hängt von der Tagesform ab. Ich kann eigentlich ohne beides nicht so wirklich. Vielleicht erst salzig und dann süß? Ich kann mich nicht entscheiden…

5. Marke oder Discounter?
Gibst du lieber mehr für den Namen aus oder darf es auch billig sein? Was hat die bessere Qualität?

Meiner Erfahrung nach, versprechen Marken nicht zwangsläufig bessere Qualität und ich teste auch immer mal wieder neue Sorten aus, weshalb ich auch immer mal wieder zu Discounter-Ware greife. Allerdings kommen Marken-Knabbereien zumeist bei Gästen besser an, weil es eben bekannter ist. Zum Anbieten habe ich deshalb immer gerne etwas Namenhaftes im Haus. Um aber nochmal auf Nachos zu kommen: Da geht bei mir z.B. nichts über die firmeneigene Großpackung aus der Metro – super gewürzt und perfekt zum Überbacken.

6. Spontan oder Vorrat?
Greifst du spontan ins Regal oder hortest du bestimmte Vorräte?

Wie schon erwähnt: Irgendetwas ist immer im Haus.

7. Tanke oder Supermarkt?
Fährst du schon mal nachts noch was an der Tanke holen, oder deckst du dich lieber beim normalen Einkauf ein? Wie ist es, wenn du Gäste z.B. zu deiner Halloween-Party bewirten willst?

Tanke ist mir viel zu ungemütlich. Ich gehe vorher groß einkaufen und gut ist! Gäste können auch ihre unverzichtbaren Lieblingsschokolade mitbringen, wenn sonst Entzugserscheinungen auftreten.

8. Taschengeld oder Dispo?
Hast du ein Nasch-Budget, oder nimmst du zur Not auch Verzugszinsen in Kauf, wenn nur die Dosis Naschis bereit steht?

Ich habe definitv kein bestimmtes Budget für das böse, ungesunde Zeug. Das würde ich eh immer wieder sprengen, weil ich tatsächlich im Kassenbereich schlagartig wieder zum Kleinkind werden kann und die sogenannte Quengelzone nicht unbeschadet passieren kann. Eben erst eine Tafel der neuen Lindt Schokolade Hello! My Name is… mitgenommen. Schon probiert? Caramel-Brownie ist super-lecker!

9. Light oder normal?
Sind Light oder Low Fat Varianten eine Alternative für dich, oder ist sündiges Naschen eben Sünde?

Was soll man es denn schön reden? Es ist und bleibt eine Sünde. Wenn mich das schlechte Gewissen überkommt, greife ich auch zu den vermeintlich kalorienärmeren Produkten. Oder den Diabetiker-Sachen mit Fruchtzucker. Aber tief in meinem Herzen halte ich nicht sonderlich viel davon.

10. Schüssel oder Tüte?
Wieviel Stil muß es bei sein, wenn du naschst und knabberst? Machst du an Tagen wie Halloween Ausnahmen?

Jetzt muss ich meine spießige Seite offenbaren: Ich bin echt kein Fan vom Tüten-rumreichen-und-reingreifen oder dem Geraschel die ganze Zeit. Besonders eben nicht in geselliger Runde. Nenene. Aber wie das eben so ist: Du bekommst die Leute ebenso wenig dazu Untersetzer zu benutzen, wie du sie dazu kriegst, sich etwas in Schüsseln abzufüllen. Seufz.

11. Ritual oder rein damit?
Hast du bestimmte Rituale, Reihenfolgen oder Kombis wenn du naschst, oder schaufelst du einfach mit der freien Hand ohne nachzudenken?

Ich pflege das klassische Dessert nach dem Abend- oder Mittagessen sehr gerne, weil ich das dann richtig genießen kann. Sonst bin ich eine typische Naschkatze, die gerne zu ihrer Lieblingsserie eine Kleinigkeit vor dem TV knabbert. Das noch viel typischere Eis-aus-dem-Becher-Schaufeln ist für mich Seelentröster und kommt nur an schlechten Tagen zum Einsatz.

12. Zu welcher Gelegenheit naschst und knabberst du?
Wird bei dir grundsätzlich im Kino oder vor dem Fernseher genascht? Gibt es Ausnahmen?

Das habe ich unbewusst schon oben beantwortet und da bin ich sehr unspektakulär: Nach dem Essen und vor dem TV wird am liebsten genascht.

13. Dein ganz persönlicher Favorit?
Was ist dein ultimativer Nasch- oder Knabberartikel? Gibt es an Halloween etwas besonderes?

Ich liebe die Natural-Chips mit Meersalz und Pfeffer von Lorenz – totaler Süchtigmacher. Wovon ich auch nie genug bekommen kann sind die Rocher-Kugeln von Ferrero. Haselnuss-Schokolade bin ich ohnehin total verfallen. Zu Halloween bediene ich mich total gerne an den Grusel-Leckerreien des Supermarkts. Ich glaube, ich habe schon eine tolle Süßigkeiten-Box von Trolli gesehen…

Nachdem das nun geklärt ist, möchte ich abschließend zu meinem diesjährigem Halloween-Beitrag natürlich auch eine Filmempfehlung rausgeben. Mein persönlicher Schrecken findet womöglich erst einen Monat später statt, denn am 29.11. startet endlich Silent Hill: Revelation (3D) in den Kinos. Ich persönlich erwarte vom zweiten Teil der Computerspiel-verfilmung endlich mal wieder richtig gutes 3D-Kino, denn sowohl My Bloody Valentine (2009) als auch Resident Evil: Afterlife (2010) waren im Kino ein mitreißendes Erlebnis. Der Horrorfilm kann die Spielereien des 3D-Kinos einfach wunderbar ausnutzen. Da aber nun leider besagter Kinostart nicht pünktlich zum Tag des Grauens angesetzt ist, liegt es nahe, sich stattdessen den ersten Silent Hill (2006) anzusehen. Das weiß natürlich auch der Concorde Filmverleih, weshalb er pünktlich zu Halloween Tipps für das Überleben Silent Hill herausgegeben hat. Da ich diese Tipps sehr gelungen finde und auf den Film ohnehin hinweisen wollte, möchte ich euch kurzerhand direkt die 5 wichtigsten Tipps weitergeben und damit die Lust auf das einzigartige Paralleluniversum dieses Filmes wecken.

Es werde Licht: Wer in Silent Hill ohne Taschenlampe anreist, hat eigentlich schon verloren. Ohne sie sieht man wegen des permanenten Ascheregens und des dicken Nebels ohnehin kaum drei Meter weit. Allerdings stellt sich gleichzeitig die Frage, wie viel vom Horror dieser Stadt man eigentlich zu Gesicht bekommen möchte.

Ich geh dann mal lieber rein… : Sirenengeheul bedeutet nie etwas Gutes – vor allem nicht an diesem Ort. Sobald das markerschütternde Alarmsignal ertönt, welches den Übergang in die rostbraune Alternativwelt ankündigt, ist Eile geboten.

Verzichtbare Grippeimpfung: Wer einmal Bekanntschaft mit den Krankenschwestern von Silent Hill gemacht hat, der überlegt sich beim nächsten Notfall garantiert dreimal, ob er wirklich behandelt werden möchte. Denn diese kranken Schwestern geizen nicht mit unnötigen Spritzen und scheinen ihre Patienten grundsätzlich auch nicht unbedingt am Leben lassen zu wollen.

Ägyptisch anmutendes Grauen: Immer wenn ein gewisser Herr mir einer eisernen Pyramide auf dem Kopf und einem riesigen Beil im Schlepptau auftaucht, ist man gut beraten, sich schnellstmöglich rar zu machen. Herr Pyramidenkopf mag es nämlich gar nicht, wenn jemand seinen Weg blockiert, und zögert dann meist auch nicht lange, die Betreffenden unter Einsatz seines Hackebeils um diverse Gliedmaßen zu erleichtern. Daher sollte man immer schön die Hände bei sich behalten und den Kopf einziehen!

Reizhusten: Dieser nicht enden wollende Ascheregen in Silent Hill ist ganz sicher nicht gerade gut für die Atemwege, weshalb das Anlegen einer Atemschutzmaske – wie sie die Ordenssoldaten vorbildhaft bereits tragen – relativ sinnvoll wäre.

Mit diesen Hinweisen kann ich euch auf den Film loslassen und wünsche fröhliches Gruseln!

Happy Halloween!

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