Media Monday #39

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1. Der beste Film mit Colin Firth ist für mich Tatsächlich…Liebe. (Wobei ich auch The King’s Speech, Der englische Patient, Fever Pitch, A Single Man und so weiter hätte nennen können. Gotta love Colin Firth!)

2. Steven Spielberg hat mit Schindlers Liste seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es dafür keine Begründung braucht, oder? Spielberg steht zurecht für große Unterhaltungskunst, aber mit diesem Film hat er sich in meinen Augen ein wahres Denkmal für die Ewigkeit gesetzt.

3. Der beste Film mit Marion Cotillard ist für mich La vie en rose. (Sie war nie wieder so großartig wie in ihrer Oscarrolle. Hollywood hat ihr bisher aber auch keine vergleichbaren Rollen gegeben.)

4. Mit Der Mann, der niemals lebte hat Ridley Scott seinen schlechtesten Film abgeliefert, weil ich damals eingeschlafen bin und ihn heute abend nochmal im TV anschauen muss. „Schlecht“ sind seine Filme aber in der Regel nie.

5. Angenommen, dir stünde ein unbegrenztes Budget zur Verfügung, um einen Film zu drehen, was für ein Film würde das vermutlich werden? Eine romantische Actionkomödie mit Aliens vom Pluto, gedreht an Originalschauplätzen; in den Hauptrollen Brad Pitt und Julia Roberts als überforderte Eltern im Weltall – Nein, Schmarrn! Ich wüsste nicht im Geringsten was für einen Film ich drehen würde. Ich bin ein Schreiberling, kein Produzent und nicht gerade sonderlich visionär. Höchstwahrscheinlich würde es ein Trash-Blutspritz-Kult-Movie werden, weil ich dabei am meisten Spaß hätte.

6. Mein liebster irischer (oder in Irland spielender) Film ist Lang lebe Ned Devine! (Allerdings macht mich diese irische Lord-of-the-Dance-Musik wahnsinnig, die leider immer als Indikator für Irland zum Einsatz kommt. Deshalb nur mit ausreichend Bier zu Genießen.)

7. Mein zuletzt gesehener Film war Selbst ist die Braut und der war lustig und lieblich, weil niemand die Männer so charmant vor dem Traualtar stehen lässt wie Sandra Bullock.

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16 Kommentare

  1. Ich kann Schindler’s List ja gar nicht ab. Da schüttelt es mich, bei dem Film. Aber dürfte wohl die Standard-Antwort auf diese Frage werden.

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    • Naja, es ist wohl der „gehobenste“ Film in Spielbergs Repertoire, wenn man die Thematik betrachtet. Ich muss auch gestehen, dass ich ihn dafür, dass ich ihn so sehr schätze, auch erst einmal gesehen habe.

      Antwort
  2. Solange niemand mit Indy 4 antwortet bin ich eigentlich mit allen Spielberg-Antworten zufrieden zu stellen. Schöne Antwort bei Firth. Mit dem Wort „schlecht“ scheinen wir uns bei Scott alle ein bißchen schwer zu tun 😉

    Antwort
  3. Ich muss meinem Vorredner in jeder Hinsicht zustimmen. Erstaunlich, wie oft „Tatsächlich… Liebe“ genannt wird, das hätte ich so nicht erwartet.

    Antwort
    • Och, das überrascht mich gar nicht so sehr. „Tatsächlich…Liebe“ wird mit Sicherheit fast jeder schon mal gesehen habe. Ich würde sogar vermuten, dass dieser Film neben den Bridget Jones Filmen Firth das größte Publikum gebracht hat.

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  4. Guten Tag, mir wurde ein Stöckchen hingeworfen und geb das gleich mal weiter^^

    http://filmexe.blog.de/2012/03/26/fuenf-fragen-13311564/

    Antwort
    • Ah, Panik! Jetzt wurde ich schon zweimal beworfen! Ich verspreche spätestens morgen meinen Pflichten nachzukommen und meine Antworten zu posten.

      Antwort
  5. Marion Cotillard war in „La vie en rose“ wirklich großartig, aber als Film hat mir dann doch „Inception“ besser gefallen. Und Colin Firth ist ebenfalls toll in „Tatsächlich … Liebe“. Das ist einer der Filme, den ich jedes Jahr zu Weihnachten sehe – und jedes Mal befürchte ich, ich könnte ihn nun doof finden. Aber bislang ist es immer gut gegangen. 😉

    Antwort
    • Bei mir ist „Tatsächlich…Liebe“ auch Weihnachtspflichtprogramm. Noch dazu mag ich auch die Story um Colin Firth auch besonders gerne. Er ist da einfach so putzig!

      Antwort
  6. intergalacticapeman

     /  26. März 2012

    Pluto hat auf jeden Fall den Vorteil, daß man alles, was nicht spurt, gleich da lassen kann. 😀

    Antwort
    • Hehe, den Vorteil hatte ich noch gar nicht bedacht! Noch ein Grund mehr, dieses Projekt weiter in Erwägung zu ziehen.

      Antwort
      • intergalacticapeman

         /  27. März 2012

        Das könnte eine Schneise in die Filmwelt schlagen. 😀

  7. Ich fand „Schindler’s Liste“ damals auch sehr ergreifend. Müsste ich aber mal wieder schauen, um ihn mit frischeren Augen zu sehen.

    „Der Mann, der niemals lebte“ habe ich auch als Scotts schwächsten Film gewählt. Einfach viel zu beliebig.

    Antwort
    • Puh, eine positive Stimme zu „Schindlers Liste“. Das gibt mir wieder Hoffnung. Ich hatte schon die ernsthafte Befürchtung, der Film hätte sein Publikum inzwischen vergrault. Er kommt hier nicht so gut weg irgendwie.

      Antwort
  8. Selbst ist die Braut ist so ein Film, den man sich als Mann durchaus antun kann, um seiner Freundin etwas Gutes zu tun. Von der Art von Filmen gibt es (noch) viel zu wenige.

    Antwort

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