Filmstöckchen – Fünf Fragen im Doppelpack

Ich wurde regelrecht überrannt von einem Stöckchen, das mir gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden zu geworfen wurde. Wahnsinn, Leute. Dabei bin gerade erst wieder vollkommen genesen. Nun ja, ich will ja nicht unfair sein und beantworte alle zehn Stöckchen-Fragen, die an mich gerichtet wurden. Los geht’s!

Die Regeln:
  1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat.
  2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
  3. Tagge anschließend 5 weitere Leute.
  4. Gib den Personen Bescheid, die getaggt wurden.
  5. Stelle anschließend 5 Fragen an die, die getaggt wurden.

Teil 1 – Die Fragen, die emmi gestellt hat:

Wenn ein Film über dich und dein Leben gedreht werden würde, welche Schauspielerin sollte dich spielen und wie würden die Nebenrollen besetzt werden? Boah, kniffelig. Ich spinne die filmische Starbesetzung meines Lebens mal ultra-spontan zusammen: Mein junges Ich der Gegenwart wird von Blake Lively dargestellt, weil ich glaube, dass sie mir ähnlich sieht und mein altes Ich der Zukunft übernimmt Michelle Pfeiffer, weil meine Umwelt behauptet, dass ich so aussehe. Außerdem zu sehen sind Bette Midler und Richard Gere als meine Eltern, sowie Jonathan Rhys Meyers als mein Bruder. Keira Nightly darf als meine beste Freundin aus Kindestages mitspielen und mein Lebensgefährte wird porträtiert von Eddie Redmayne. Ui, jetzt hoffe ich direkt, dass des wirklich verfilmt wird…

Was macht einen guten Soundtrack für dich aus? Das kann ich so pauschal nicht sagen. Einerseits profitiert ein guter Soundtrack enorm davon, wenn er den Film wirklich stützt und in enger Verbindung mit ihm steht. So geht es mir zumindest bei Drive, dessen unfassbar genialen Soundtrack ich sofort mit der Atmosphäre des Films verbinde. Allerdings kann die Musik eines Films auch unabhängig total grandios sein, wie z.B. bei Eiskalte Engel oder Tron:Legacy. In diesen Fällen höre ich die CDs rauf und runter ohne dabei sofort die filmische Grundstimmung wieder aufzunehmen. So gesehen kann ein guter Soundtrack auch schlichtweg ein gutes Musikalbum sein. Mein Geschmack folgt da also denselben Regeln wie bei „filmloser“ Musik.

Welchen Film würdest du Menschen aus anderen Ländern empfehlen, um einen guten Eindruck vom „typischen deutschen“ Film zu geben? Das gibt es nicht. Ich habe schon an anderer Stelle betont, dass ich Filme nicht über einen nationalen Kamm scheren möchte und es deshalb ablehne eine charakteristische Eigenart für eine deutsche (oder welche Nationalität auch immer) Filmproduktion herauszustellen. Oder eben einen Prototyp. Aber ich verweise gerne auf überaus vorzeigbare Exemplare des deutschen Films, wie z.B. Wer früher stirbt, ist länger tot, Goodbye Lenin oder auch Knockin‘ on heaven’s door.

Welche Serie bzw. welchen Film deiner Kindheit möchtest du neu verfilmt wissen? Ich bin jetzt mal total mutig und sage: Sailor Moon! Ich war früher ein Riesenfan von diesem Anime-Kram und würde mir des heute nicht mal mehr unter Androhung von Folter anschauen. Eine neue Auflage fürs Kino wäre doch schon wieder so abgefahren, dass es schon wieder cool wäre. Keine Ahnung wie des dann aussehen soll, aber es wird doch ohnehin alles an Comics etc. adaptiert was geht. Warum also nicht?

Welcher Film hätte niemals gedreht werden dürfen? Da muss ich nicht lange überlegen und auch nichts weiter zu sagen: Indy 4. Der schlimmste Kinobesuch meines Lebens. Steven Spielberg, wie konntest du nur?

Teil 2 – Die Fragen, die filmexe gestellt hat:

Zunächst das Thema Filmenden. Unabhängig davon, wie gut bzw. schlecht der dazugehörige Film war, welches Ende hat euch wirklich enttäuscht? Och, Enttäuschungen verdränge ich eigentlich immer wieder ganz schnell. Das Ende von I am Legend fand ich ziemlich schwach, wobei der Film insgesamt super war. Das Ende von Source Code fand ich bei ersten Mal sehen total bescheuert und dann hab ich mich irgendwie dran gewöhnt. Das letzte Ende, dass ich wirklich schrecklich fand, war bei Freundschaft Plus – nicht nur vorhersehbar, sondern auch noch vollkommen überzogen. Bäh!

Dann zum Thema Filmintros. Besonders in Hinblick auf „The Dark Knight“’s Einbruchszene zu Beginn. Gibt es ein Intro eines FIlms, was euch nachhaltig beeindruckt hat? Das Intro ist meines Erachtens bei Horrorfilmen sehr wichtig und da muss natürlich an dieser Stelle Halloween genannt werden. Der legendäre erste Auftritt von Michael Myers. Ohne Vorahnung direkt rein ins Geschehen ist da einfach perfekt und man ist als Zuschauer sofort voll dabei. Das gleiche gilt auch bei No Country for old man. Ich mag es, wenn man sich auf Charaktere wie Chigurh nicht vorbereiten kann.

Wo wir gerade bei Batman und co. sind. Wie steht ihr zu Comicverfilmungen? Sind sie für euch nur Actionfilme mit Menschen in Anzügen oder auch interessante und spannende Geschichten? Inzwischen sind Comicverfilmungen ein leidiges Thema für mich geworden und ich nehme sie auch nicht mehr ernst. Beim ersten Spiderman mit Tobey Maguirre saß ich noch im Kinosessel und dachte mir: Boah, wie abgefahren! Total aufregend. Heute sehe ich Captain America und bereue es nach 15 Minuten. Ich bin mir nicht sicher, ob es daran liegt, dass ich schlichtweg übersättigt bin oder es wirklich an der mangelnden Originalität der Filme liegt. Ich habe nur wenige Highlights im Bereich Comicverfilmung und dazu gehört vor allem 300. 

Dann zum Kino. Wenn ihr einen Film im Kino seht, sitzt ihr während der Werbung auf den Sitzen oder kommt ihr erst kurz vorher rein? Ich hasse es die Trailer zu verpassen und deshalb komme ich immer super pünktlich. Nachteil ist allerdings immer, dass ich schon bei der Werbung das ganze Popcorn auffuttere. Seufz…

Und zu guter letzt: Euer kommendes Highlight des Jahres? Nachdem ich gerade erst den Trailer gesehen habe und mich köstlich amüsieren konnte ist es ganz klar Dark Shadows.

Ihr dürft mir zu meinem bisher längsten Blog-Beitrag gratulieren. Hiermit übergebe ich feierlich an ZeilenkinoDer PlakateurIndy’s Film ReviewsMiss Stephen und Andrea Argentina

Jetzt noch der wirklich schwierige Teil – meine Frage an euch:

1. Warst du jemals in einer Kinovorstellung, die so voll war, dass die Leute in den Gängen gesessen haben? Und wenn ja, welcher Film war das?

2. Mal ehrlich: Wie oft hast du im Kino schon geknutscht? Und falls du es noch weißt: Bei welchem Film war das?

3. Was war der letzte Film, den du geschenkt bekommen hast, ohne ihn dir vorab gewünscht zu haben? War es eine gute Wahl oder hast du ihn gleich weiter verschenkt?

4. Hast du dich jemals in einen Film rein geschlichen, z.B. weil du eigentlich zu jung dafür warst?

5. Welche Filmplakate schmücken deine Wände oder haben vielleicht früher deine Wände geschmückt? Warum gerade diese?

Ich wünsche viel Freude und Vergnügen. Hoffentlich geht das Stöckchen jetzt nicht bei mir verloren…

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8 Kommentare

  1. Habe das Stöckchen angenommen und weitergeleitet! Viele Grüße!

    Antwort
  2. Über gute Filmintros bin ich auch derzeit stark am Grübeln. Die von „The Dark Knight“ und „No Country for Old Men“ sind wirklich gut, aber für meine Top 5 reichen sie wohl nicht. Falls ich „Halloween“ je gesehen habe ist das leider so lange her, dass ich mich nicht mehr an den Anfang erinnere…

    Antwort
    • Ich musste da auch wirklich ne ganze Zeit rumüberlegen. Heute morgen ist mir noch „Forrest Gump“ eingefallen. Auch legendärer Anfang und verschmilzt sogar mit dem Ende.

      Ich bitte hier um eine Verlinkung sobald du deine Top 5 fertig hast!

      Antwort
      • Wird noch etwas dauern (ich komme grad irgendwie zu gar nix) aber wenn dann verlinke ich gerne. Drei Titel sind schonmal sicher, glaube ich…

  3. Hei, ein Stöckchen *auffang und stolz davontrag*

    Antwort
  4. LaAmiga

     /  21. Juni 2012

    Ich werde von Keira Knightley gespielt? I’m the best friend, and I approve this message!

    Antwort
  1. Filmstöckchen « Indy's Film Reviews
  2. [Ausgabe 17] 5 Fragen-Filmstöckchen | Plauschrausch

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