Media Monday #36

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1. Der beste Film mit Ethan Hawke ist für mich Gattaca(Er und Jude Law passen perfekt in den unterkühlten Look des Films.)

2. Kevin Smith hat mit Dogma seine beste Regiearbeit abgelegt, weil dieser Film ein absolutes Must-See meiner Teenie-Zeit war.

3. Der beste Film mit Marisa Tomei ist für mich The Wrestler. (Ich finde sie in ihren Charakterrollen deutlich bezaubernder als von ihrer albernen Seite.)

4. Den epischsten Weltuntergang gab es meiner Meinung nach in Melancholia (ganz klar).

5. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Colin Farrell gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass ich ihn sehen werde. Das liegt nicht nur an Farrell selber sondern auch daran, dass ich bisher IMMER jemanden gefunden habe, der sich den Film mit anschauen wollte. Egal ob Actionkracher oder Woody-Allen-Drama. Ein wirklich einmaliges Phänomen, das dazu geführt hat, dass ich tatsächlich jeden Film mit Farrell gesehen habe. 

6. Schaut ihr euch so eure liebsten Filme an, woran würdet ihr festmachen, dass ein Film euch nachhaltig und mehrmalig begeistert? Grundsätzlich kann man meinen Artikeln entnehmen, (und das ist eine Erkenntnis, die selber erst durch das Schreiben hier gewonnen habe), dass mich besonders die Bildsprache eines Films sehr nachhaltig begeistern kann. Eine wirklich gelungene visuelle Inszenierung hinterlässt bei mir meistens den tiefsten Eindruck und ich freue mich direkt darauf, mir das ganze nochmal anzusehen. So ging es mir zum Beispiel bei Drive. Allerdings kann das natürlich nicht jedes Genre leisten: Gute Komödien zeichnen sich für mich nach wie vor durch gekonnten Wortwitz und stimmiges Timing aus, bleiben mir aber in der Regel auch nicht vergleichsweise im Gedächtnis hängen. 

7. Mein zuletzt gesehener Film war ist in diesem Moment um 00.21 Uhr Boogie Nights und der war ist tragik-komisch wie ich ihn in Erinnerung hatte, weil die Hochs und Tiefs von Dirk Diggler eine ordentliche emotionale Bandbreite bei mir abrufen.

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11 Kommentare

  1. Nooooooooooo! Da habe ich glatt gar nicht an Melancholia gedacht … Na ja, dafür lese ich schließlich die anderen Antworten auch durch, um mich stets über meine Kurzsicht zu ärgern 😉
    Ich könnte mir vorstellen, dass ich von Boogie Nights noch häufiger lesen werde. Der ist bei mir ja auch sehr gut angekommen.

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  2. Mit „Gattaca“ stehe ich also nicht alleine da, sehr gut 🙂 Ein fantastischer, aber leider ziemlich unterschätzter Film, in dem mir Hawke zum ersten Mal so richtig aufgefallen ist.

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    • Ich hab auch Gattaca, aber auch nur weil ich keinen anderen von Hawke wusste^^. Ich fand den aber eigentlich ziemlich lahm..

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  3. „Gattaca“ gefällt mir auch sehr, doch insgesamt hat für mich „Before Sunrise“ den höheren Wiederanschauungswert (siehe Frage 6). „Dogma“ fand ich damals auch klasse, ist aber ja eher ein fast schon untypischer Smith – aber nur fast… 😉

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  4. Boah, da kann ich ja mal die Antworten 1 – 4 voll und ganz unterschreiben! Muss ich mir echt überlegen, ob ich mir für meine Beantwortung nicht noch Alternativen überlegen sollte 😉
    Aber ist ja Quatsch, weil wenn wir halt mal wieder einer Meinung sind.

    Und da du ja jeden Colin Farrell-Film gesehen hast: Wie gut oder schlecht ist denn eigentlich „London Boulevard“? Den wollt ich sehr gern noch sehen beizeiten.

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  5. Boogie Nights… ja, den könte ich auch mal wieder sehen. ALlein schon wegen Don Cheadle in seinem Cowboykostüm. 😀

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  6. So, jetzt klinke ich mich hier auch mal wieder ein. Wie ich es bereits befrüchtet habe, wurde ich in Meetings als Geisel gehalten.
    Dass „Gattaca“ auf so geteilte Meinungen stößt habe ich auch schon andernortens festgestellt. Ich für meinen Teil bleibe immer bei ihm hängen, wenn er im TV läuft. Ich muss leider gestehen, „Before Sunrise“ nie gesehen zu haben.

    @Wulf: „London Boulevard“ ist unterhaltsam, solange man nicht zu viel erwartet. Dem Film fehlen für meine Begriffe nennenswerte Highlights, aber ich hatte trotzdem einen schönen Filmabend. Schau ihn dir ruhig an!

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    • Na, Highlights hatte ich auch keine erwartet. So lange er nicht grottenschlecht ist, bin ich zufrieden. Und das ist er ja anscheinend nicht, also freue ich mich drauf, ihn irgendwann günstig zu erstehen^^

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  7. Initiatoren von Meetings sind die fiesesten Geiselnehmer. Keine Frage. Wenn sie dann noch anfangen dich mit Business-Buzzwords zu foltern, dann ist das kein Spaß. Du hast mein Mitgefühl.

    „Before Sunrise“ solltest du dir aber unbedingt – am besten in Kombination mit „Before Sunset“ – anschauen. Ich bin mir sicher, du wirst gefallen an dem Film finden.

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    • Ich danke für die Anteilnahme und den Filmtipp. Ich werde es beherzigen, allerdings vermute ich bei beiden Filmen eine ziemlich schwermütige Story. Oder bin ich da falsch informiert?

      Antwort
      • Eher gegenteilig. Ich fand die „Handlung“ (wenn man das so nennen mag) eher äußerst leicht und spontan. Natürlich gibt es auch schwermütige Momente, doch insgesamt sind beide Filme dem Leben sehr positiv gestimmt und zelebrieren den Moment.

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