Yes We Can! – Jerry Maguire und Das Streben nach Glück

Jerry Maguire, Das Streben nach Glück

Die Feiertage sind schon wieder vorbei und das heißt, das Jahr neigt sich auch dem Ende zu. Wir haben also nur noch wenig Zeit die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen und daraus unsere Schlüsse für 2012 zu ziehen. Was waren die Highlights? Was waren Tiefpunkte? Was soll besser werden? Oder soll einfach mal alles so bleiben wie es ist? Wer auf die letzte Frage mit ja antworten kann, dem drücke ich meinen herzlichen Glückwunsch aus. Für alle anderen ist vielleicht jetzt der Zeitpunkt gekommen, den Stier bei den Hörnern zu packen und Butter bei die Fische zu tun. Und wo könnten wir besser lernen, wie das richtig geht als im Kino…

Die Frage, die sich wohl jedes Mädchen in den 90zigern stellen musste, lautete: Tom Cruise oder Brad Pitt? Meine Antwort war immer, immer, immer: Brad Pitt. Bis zu diesem Film. In seiner Rolle als Jerry Maguire hatte Tom Cruise wohl nicht nur Renée Zellweger beim Hallo. Das ist aber auch eine bezaubernde Szene…doch hier sei nicht auf die Romantik hingewiesen, sondern auf den offiziellen Slogan des Films: Führ mich zum Schotter! Cruise als strauchelnder Sportagent ist im Zusammenspiel mit Cuba Gooding Jr., der seinen einzigen Klienten darstellt, unübertroffen. Diese beiden haben scheinbar immer die passende Lebensweisheit parat und beherrschen die Kunst, Motivationsschübe durch gezieltes Anschreien zu verteilen. Möglicherweise sollten die Vorsätze fürs neue Jahr auch mit einem ähnlichen Pathos unterlegt sein. Es hilft garantiert auch, wenn man sie von einem Schreibtisch aus verkündet. Denkt also drüber nach!

Motivationstrainer Nr.2 für den Eintritt ins neue Jahr ist Will Smith. Auf ihn freuen wir uns alle natürlich schon besonders, denn 2012 kommt er ja auch im schwarzen Anzug wieder. Zuvor soll er aber erst nochmal vorführen wie man von ganz unten nach ganz oben kommt. In Das Streben nach Glück wird mit ganz viel Herzenswärme demonstriert, dass sich harte Arbeit und Fleiß durchaus lohnen. Ich muss dazu sagen, ich habe mich lange gegen diesen Film gewehrt. Diese Lebe-den-amerikanischen-Traum-Klischees finde ich wirklich sehr schrecklich und der Trailer triefte für meinen Geschmack zu sehr danach. Aber ich ließ mich eines Besseren belehren. Will Smith reißt den Film förmlich aus der Kitsch-Ecke und verpasst ihm einen sehr glaubwürdigen Hauptcharakter. Dankenswerterweise verzichtet auch sein Sohn Jaden Smith darauf, die ganz dicken Kullertränen auszupacken.

Nach einem Abend mit Jerry Maguire und Chris Gardener sollte man bereit sein, im nächsten Jahr die Weltherrschaft an sich zu reißen. Jetzt oder nie! Schließlich geht 2012 ja auch die Welt unter. Ein Grund mehr übermotiviert loszulegen. Die Uhr tickt…

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